|
|
|
Wir, der PARITÄTische Wohlfahrtsverband, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., wollen jüngeren wie älteren Menschen die Chance eröffnen, freiwillig aktiv zu sein bzw. zu werden, denn das bringt Vorteile für sie selbst und auch für andere. Wir wissen, dass viele Menschen freiwillig engagiert sind, dass viele aber zugleich zu mehr Engagement bereit wären. Wir wollen sie mit der Arbeit in unserem Modellprojekt darin bestärken, denn unsere Gesellschaft ist auf das 'soziale Kapital', das so entsteht, angewiesen.
Es sollte eine neue Kultur selbstverständlicher Freiwilligkeit bzw. generationsübergreifender Freiwilligendienste entstehen. Freiwilliges Engagement kann staatliche Leistungen nicht ersetzen, jedoch sinnvoll ergänzen.
So leisteten 2004 mehr als 15.500 junge Männer und Frauen ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr. Weitere rd. 3.400 junge Männer haben ein solches Freiwilligenjahr anstelle des Zivildienstes geleistet.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Jahr 2005 über 50 Modellprojekte unterstützt, unter anderem das Projekt „soziale Jungs“ und „generationsübergreifende Freiwilligendienste“ vom PARITÄTischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
WAS BEDEUTET
GENERATIONSÜBERGREIFEND?
TÄTIGKEITSBEREICHE UND EINSATZORTE
DAUER DER FREIWILLIGEN TÄTIGKEIT
WAS BEDEUTET GENERATIONSÜBERGREIFEND?
Generationsübergreifend bedeutet
hier im Sinne der Empfehlungen der Kommission ‚Impulse für die weitere
Entwicklung von Freiwilligendiensten und Zivildienst in Deutschland’: alle
Altersgruppen, Frauen und Männer, in Erwerbs- und/oder Familienphase.
zurück zum Seitenanfang
TÄTIGKEITSBEREICHE UND EINSATZORTE
Die Einsätze der Freiwilligen des o.g. Projektes finden überwiegend in den Mitgliedsorganisationen des PARITÄTischen Landesverbandes statt. Die Dienste werden inhaltlich wie zeitlich flexibel organisiert und durchgeführt.
Der Einsatz der generationsübergreifenden Freiwilligen ist in allen Tätigkeitsbereichen der angebotenen Einrichtungen und Dienste möglich:
|
|
stationäre, teilstationäre und ambulante Pflege und Betreuung, |
|
|
Begleit- und Fahrdienste, |
|
|
Hausaufgabenhilfe, |
|
|
Botengänge, |
|
|
Versorgungsbereiche, |
|
|
Haustechnik und Handwerk. |
Die sozialen Lernorte befinden sich
|
|
in Kinder- und Jugend-, |
|
|
in Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen (geistig, körperlich, psychisch Behinderte aller Lebensaltersklassen), |
|
|
in G- und L-Schulen, |
|
|
in Regelschulen, |
|
|
in Kindergärten mit integrativem Ansatz etc. |
DAUER DER FREIWILLIGEN TÄTIGKEIT
Vor dem Hintergrund der
Interessenlage der Organisationen und Einrichtungen des PARITÄTischen, die als
soziale Lernorte die Entwicklung freiwilligen Engagements stärken und fördern
können, müssen die generationsübergreifenden Freiwilligendienste trotz
Freiwilligkeit für das zu betreuende Klientel eine maximale und optimale
Planungssicherheit bieten. Daher werden mit den Freiwilligen Verträge
abgeschlossen, in denen die Dauer, das Einsatzfeld und die Arbeitszeiten (max.
19,25 Stunden) festgelegt werden.
zurück zum Seitenanfang
Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren, die sich aus unterschiedlicher Motivationslage heraus freiwillig engagieren wollen
Überbrückung
von Zeiträumen der Lebensplanung
Arbeitslosigkeit/Langzeitarbeitslosigkeit
Suche
nach beruflicher Orientierung
Erweiterung des beruflichen Orientierungshorizontes
Erwachsene Menschen zwischen 27 und 60 Jahren, die sich aus unterschiedlicher Motivationslage heraus freiwillig engagieren wollen:
Wiedereinstieg in eine Beschäftigung
Familienbegleitende Beschäftigung
Arbeitslosigkeit/Langzeitarbeitslosigkeit
Berufliche Umorientierung
Ältere Menschen (60+), die sich aus unterschiedlicher Motivationslage heraus freiwillig engagieren wollen
Weitergabe beruflicher Erfahrungswerte an die jüngeren Generationen
Stärkung
des Selbstwertgefühls in der berufstätigkeitsfreien Lebensphase durch
freiwilliges Engagement
Sinnfindung
Das Modellprojekt „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit insgesamt 10 Millionen. Bis jetzt werden bundesweit 59 Modellprojekte unterstützt.
Weitere Informationen unter: www.bmfsfj.de
Wissenschaftliche Begleitung durch Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (ZZE), Evangelische Fachhochschule in Freiburg: www.zentrum-zivilgesellschaft.de
Kontakt:
Paritätisches Servicecenter für Vermittlung (PSV)
Freiwilligendienste
Försterstraße 39
66111 Saarbrücken
Frau Lichtenberg 0681/3885-289
Frau Sommer 0681/3885-293
Frau Vogel 0681/3885-298
Telefax: 0681/3885-294
E-Mail: freiwilligendienste@paritaetischer-service.de